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Unsere Firmengeschichte

 

Die Gründung der Firma wurde 1956 durch Herrn Alois Schweitzer vollzogen. Er und seine beiden Söhne Goswin und Reinhold Schweitzer begannen ihre unternehmerische Tätigkeit in Nalbach mit dem Erwerb und Betrieb einer Kiesgrube. Diese wurde 1956 mit einem Geschäftspartner, der Firma Walesch, gemeinsam betrieben. Begonnen wurde mit 3 LKWs, die zum größten Teil neben der zusätzlichen Kundschaft von Hand beladen wurden. Der damalige Verkauf und das Gewinnen von Kies waren von harter, körperlicher Arbeit geprägt. Maschinen wie man sie heute kennt und bedient, gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Zwei Jahre später wurden die bestehenden Anteile veräußert und zum ersten Mal Grundstücke am Hasenberg (L336) in Primsweiler gepachtet. Dort befand sich eine kleine Abbaustelle mit Sand, die schon früher von hiesigen Landwirten genutzt wurde. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass sich dort ein riesiges Sandvorkommen verbarg. Diese Parzellen wurden zunächst gepachtet und gingen im Laufe der Zeit in den Besitz der Firma Schweitzer über.

 

So konnte man z.B. für damals 300 Franken den kompletten Sand für den Bau eines Wohnhauses beziehen. Der erste Schritt für den Betrieb einer Sandgrube war vollzogen. Auch die Form  des Abbaus wandelte sich immer mehr vom Mensch zur Maschine. Parallel stellte die Firma Schweitzer unter anderem Kapazität für den damaligen Flüchtlingstransport zur Verfügung. 3 Jahre lang wurde mit 2 LKWs  Flüchtlinge im ganzen Saarland auf die dem entsprechenden Stellen verteilt.

 

Auch der Paketdienst der deutschen Bundesbahn wurde 2 Jahre lang übernommen und mit einem 7t Mercedes-Laster wurden etliche Pakete an Ort und Stelle gebracht. Später wurden dann noch Baugruben ausgehoben, und Schuttgüter aller Art zu jeder Uhrzeit transportiert. Harte Jahre für die Firma Schweitzer, die erst in den Kinderschuhen steckte und vielen Prüfungen unterzogen wurde.

 

Das Geschäft mit dem Paketdienst wurde nach 2 Jahren von der Firma Sander aus Schmelz übernommen. Die eigentliche Arbeit in der Sandgrube begann. Der Abbau des Sandfels wurde auf unterschiedlichste Art und Weise vollzogen.

 

Sowohl mit Sprengungen, als auch später im Einsatz unter Baggern, Raupen und Radladern. Oftmals sehr aufwendig und unter den widrigsten Wetterbedingungen.

 

In den laufenden Jahren hat sich die Firma Schweitzer durch Grundstückserweiterungen und Anschaffungen von modernen Baggern und Radladern vergrößert. Die ausgebeuteten Sandflächen wurden anschließend  verfüllt und es entstand ein Bauschutt- und Erdmassendeponie die heute noch voll in Betrieb ist. Auch für die nächsten Jahre sind die Sandvorkommen noch gesichert.

 

Seit 1991 ist Frank Schweizer, der Sohn von Goswin Schweizer fest in diesem Familienbetrieb eingebunden. Er leitet seit 7 Jahren die Geschäfte des Betriebes und hat sie regelmäßig erweitert. Der Betrieb der Sandgrube, Ausschachtungen und Transporte werden abgewickelt.

 

Somit ist das Unternehmen seit fast 50 Jahren in den Händen der Familie Schweitzer.

 

Im Jahre 2000 wurde die unmittelbar daneben liegende Sandgrube (ehemalige Familie Croon ) mit übernommen.  Sie besteht auch aus eine Sandgrube mit darin angegliederter Erdmassendeponie.

 

Die Kapazität wurde danach erhöht. Um sich einen größeren Marktanteil zu sichern wurde ebenfalls im Jahre 2000 die BVG (Baustoff-Vertriebs-Gesellschaft) mit ins Boot geholt. Durch sie konnte die Produktpalette erweitert werden.        

 

Sämtliche Schotterwaren und Splitte können nunmehr geliefert oder auch in der Sandgrube geladen werden.